Ritter Kahlbutz Besuch aus der Vergangenheit

Ritter Kahlbutz Besuch aus der Vergangenheit Book Cover Ritter Kahlbutz Besuch aus der Vergangenheit
Dorothea Flechsig
Kinderbuch ab 8 J.
Glückschuh-Verlag
03.10.2015
Print
176
Glückschuh-Verlag

Inhalt
Immer wieder wird Nils geärgert. Dabei hat er doch nichts getan. Die beiden Raufbolde Sven und Toni wollen ihn so richtig erschrecken. Sie stehlen die Mumie des Ritters Kahlbutz aus der Gruft ihrer Dorfkirche und binden sie an eine Laterne auf der Brücke. Sie wissen, dass Nils die Brücke an diesem Abend überqueren muss. In der Dämmerung zieht ein Gewitter auf, und der Donner rollt drohend über das Dorf. Tatsächlich kommt Nils, aber alles wird ganz anders, als es Sven und Toni erwarten.

Meine Meinung

Ritter Kahlbutz ist ein sehr schön geschriebenes Kinderbuch, welches ich in einem Stück fliessend durch gelesen habe. Die Geschichte handelt von dem übergewichtigen Nils, der von Sven und Toni, zwei seiner Klassenkameraden ständig gehänselt und geärgert wird. Die beiden wollen ihm einen Streich spielen und entführen den mumifizierten Leichnam des Ritters Kahlbutz um Nils damit einen gehörigen Schrecken einzujagen. Der Ritter erwacht zum Leben und fortan ist er ein ständiger Begleiter von Nils und bringt diesen in die eine oder andere missliche Lage. Was will man auch erwarten, von jemanden, der eigentlich seit 300 Jahren tot ist und sich in der modernen Welt nicht auskennt, geschweige denn zurecht findet. Ritter Kahlbutz möchte seinen in der Vergangenheit begangenen Fehler wieder gut machen und setzt alles daran, den Menschen in Kampehl zu helfen. Natürlich denkt Kahlbutz, dass noch alles ihm gehören würde und somit sorgt er für einige Aufregung. Wie es sich für ein gutes Kinderbuch gehört, so besitzt auch dieses ein schönes Ende.

Ich muss der Autorin Dorothea Flechsig ein großes Lob aussprechen und mich bedanken, dass ich auf der FBM ihr Buch geschenkt bekommen habe. Ein tolles Buch, mit schönen Zeichnungen, welches nicht nur Kindern Freude macht, sondern den Erwachsenen auch!

Lesealter ab 8 Jahren für fortgeschrittene Erstleser.

Fazit Der Leser bekommt einen kleinen Einblick in die Welt vor 300 Jahren anhand der Sprache des Ritters. Aber keine Angst, auch wenn das eine oder andere Altdeutsche Wort gewechselt wird, es ist für jeden verständlich und wenn nicht gibt es ja noch die Eltern, die bei der Übersetzung helfen können.

5/5 Sternen

©Danny

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