Krieg der Maschinen: Techno-Thriller

Krieg der Maschinen: Techno-Thriller Book Cover Krieg der Maschinen: Techno-Thriller
Christopher Golden
Krimis / Thriller
Blanvalet Taschenbuch Verlag
19.10.2015
eBook, Print
512
Blanvalet

Inhalt

Unsere Zivilisation steht vor dem Ende – nur eine Handvoll Elitesoldaten kann uns retten!

Weltweit bricht die Wirtschaft zusammen, Umweltkatastrophen erschüttern die Erde, Krieg droht jeden Moment auszubrechen. Daher hat das Militär eine neue Einheit von Elitesoldaten rekrutiert, die für Frieden sorgen sollen. Der Geist dieser tapferen Soldaten wird mit einem Roboter verbunden und ist somit Teil der Maschine. Einer von diesen Soldaten ist Danny Kelso. Während seiner Schicht kappt ein Terroranschlag weltweit die Stromversorgung. Für die Elitesoldaten beginnt ein Rennen gegen die Zeit, um nicht nur sich selbst, sondern die Zivilisation vor dem Untergang zu retten. Doch Dannys Roboter bleibt aktiv – und sein Geist in der Maschine gefangen …

 

Meine Meinung

Als erstes möchte ich sagen, ich habe das Buch in erster Linie auf Grund des Covers gekauft. Nachdem ich angefangen hatte das Buch zu lesen, bin ich doch recht schwer in einen Lesefluss gekommen. Eigentlich liegen mir diese Art von Romanen, aber aus welchem Grund auch immer, habe ich es immer wieder weg gelegt, da es mich nicht so gefesselt hatte, wie meine Erwartungshaltung gewesen ist.

Die Hauptfigur des Romans ist Danny Kelso, ein junger amerikanischer Soldat, der in Wiesbaden stationiert ist. Er gehört dort zu einer Roboter-Einheit, den Tin-Men, welche auf dem ganzen Globus für Frieden sorgen sollen.

Durch eine Seelenübertragung, können die in Wiebaden stationierten Soldaten sich in jeden Tin-Men auf dem Globus transportieren lassen.

Danny ist mit Leib und Seele Tin-Men und respektiert seine Befehle ohne zu murren, im Gegensatz zu dem einen oder anderen in seiner Einheit.

Stationiert ist er mit seiner Einheit zur Zeit in Damaskus, um dort den Frieden zu bewahren, als ein Anschlag verübt wird, durch den jegliche Kommunikation unterbunden wird.

Die Tin-Men versuchen daraufhin, sich nach Wiesbaden durchzuschlagen.

Im Laufe der Zeit lernt der Leser ausser Danny noch die weiteren Prozagonisten kennen. Da wäre zum Beispiel Corporal Kate Wade. Sie ist eine junge Soldatin, die im Kampfeinsatz ihre Beine verloren hat und durch die Tin-Men wieder laufen kann. Sie ist diejenige, die den Zug von Danny nach Athen führt, um dort ihren  Vater zu retten. Kates Vater ist der Berater des Präsidenten der Vereinigten Staaten. Wie der Zufall es will, werden nicht nur der Vater von Kate durch die Tin-Men gerettet, sondern auch gleich der Präsident der Vereinigten Staaten.

Der Gegenspieler der Tin-Men ist Hanif Khan, der aus persönlichen Gründen seinen Krieg veranstaltet.

Leider nur sehr ungenügend wird nebenbei beschrieben, wie die Techniker in Wiesbaden versuchen, die Kommunikation wieder herzustellen.

Ohne die Kommunikation können die „Seelen“ der Tin-Men nicht zurück in ihre Körper…

 

Fazit: Das Buch ist mir zu oberflächlich geschrieben und vieles bleibt auf der Strecke, was der Autor hätte besser ausschmücken können. Es hätte Potenziel haben können, denn vom Storyboard her, dass die weltweite Kommunikation durch einen EMP-Angriff lahm gelegt wird und das totale Chaos ausbricht, hört sich für den Leser super an, aber leider schafft es der Autor nicht, über dieses Chaos wirklich zu schreiben und es wird nur am Rande erwähnt. Für den Autor ist der wichtigste Grund des Zusammenbruchs, dass die Tin-Men ihren menschlichen Körper nicht wieder nutzen können und dadurch Gefangene in einer Maschine sind. Die weltweiten Auswirkungen eines EMP-Angriffs sind leider reine Nebensache.

Ich bedanke mich beim Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

3/5 Sternen

© Danny

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