Buchexpedition „Der Horizont ist nah!“ Interview

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Interview mit der Autorin Agnes M. Holdborg

Hallo liebe Agnes, es freut mich, dass ich dir ein paar Fragen stellen darf!

Sehr gerne! Ich freue mich, dass ich deine Fragen beantworten darf!

Wie kam dir die Idee zu „Der Horizont ist nah“ ?

Weil ich zu dieser Geschichte auf einem wirklich vollkommen anderen Wege wie bei meinen Fantasy-Romanen gekommen, nein, geradzue gestoßen worden bin, freue ich mich sehr, davon erzählen zu dürfen:

Eine Facebookfreundin und Autorenkollegin hatte mir ans Herz gelegt, bei einem Wettbewerb mitzumachen. Es ging um erotische Literatur. Da auch in meinen Fantasy-Geschichten ab und an „prickelnde“ Szenen vorkommen, habe ich mich recht schnell dazu überreden lassen. Also schrieb ich einen Beitrag, dem ich damals schon, im Frühsommer 2014, den Titel „Der Horizont ist nah!“ gab. Prompt gewann ich die Teilnahme an einem äußerst spannenden Seminar im Verlagshaus von Drömer & Knaur in München zum Thema „Erotische Literatur“. Das war eine supertolle Erfahrung!

Dieser Beitrag, den ich geschrieben hatte, spukte mir seitdem im Kopf herum. Während eines Urlaubs auf meiner Lieblings-Nordseeinsel Ameland kam mir dann die zündende Idee.

Wie lange hast du von der Idee, deines Buches bis zum letzten Wort ENDE gebraucht?

Lange! Denn einen Thriller hatte ich bis dato noch nie geschrieben, und es war irgendwie schwierig, fand ich: Struktur, Spannungsaufbau, Story. – Alles war neu für mich. Nie hatte ich ein Buch derart oft sozusagen „von hinten nach vorne“ schreiben müssen, weil mir immer wieder neue Ideen kamen, die ich entsprechend „einpflanzen“ musste. Außerdem ist dieses Buch (bis auf den Prolog) rein aus der Perspektive der Protagonistin Janina geschrieben, was für mich eine weitere neue Herausforderung bedeutete. Deshalb hat es weitaus länger gedauert, nämlich mehr als eineinhalb Jahre, bis ich mit dem Ergebnis zufrieden war und das Wort ENDE unter die Geschichte setzte.

Erzähl uns doch etwas mehr über deine beiden Protagonisten Janina und Marco. Haben sie in deinem Kopf rumgespukt und mit dir geredet?

Das tun alle meine Protagonisten, selbst die von Kurzgeschichten halten ihre Klappe niemals. Allerdings waren die Zwiegespräche mit Janina und Marco besonders interessant und manches Mal auch nicht ganz so einfach. Die beiden besitzen nämlich recht schwierige Charakteren, sind also schon äußerst eigensinnig, lach. So musste ich mich insbesondere an Janinas „Eigenarten“ erst einmal gewöhnen. Das ist mir bei Marco weitaus leichter gefallen. Insgesamt aber habe ich die beiden liebgewonnen. Ecken und Kanten zu haben, Fehler zu machen und sein Leben dennoch in die Hand zu nehmen, ist menschlich und daher, so finde ich, sehr sympathisch.

Ich hoffe, ich darf dir auch ein paar persönliche Fragen stellen 🙂 Wie lange bist du schon als Autorin tätig?

Aber sicher doch! Schreiben, in dem Sinne von Bücher schreiben, tue ich sein dem Jahre 2012. Da habe ich mich hingesetzt und das, was mir im Kopf herumschwirrte, zu Papier gebracht. Dabei ist etwas vollkommen anderes herausgekommen, als beabsichtigt. Denn, wie schon gesagt, halten die Protas sich nie zurück. Sie drängen sich mir quasi auf. Dementsprechend wurde aus der von mir eigentlich vorgesehenen Geschichte ein Fantsasy-Roman, worüber ich allerdings keinesfalls unglücklich bin.

Sind deine Familie und Freunde Testleser? Wie gut kannst du mit deren Kritik umgehen?

Nein! Sie halten sich allesamt sehr zurück, was das betrifft. Ausgerechnet mein „Nichtleser“-Ehemann hat aber mittlerweile die ersten beiden Teile von „Sonnenwarm und Regensanft“ gelesen und liest gerade den dritten Teil. Darüber freue ich mich total.

Es waren meine beste Freundin und meine Schwester, die insbesondere mein Erstlingswerk, und zwar den ersten Teil von „Sonnenwarm und Regensanft“, gelesen und mich dazu angespornt hatten, weiterzumachen – und zudem die Geschichten zu veröffentlichen. Dafür bin ich den beiden sehr dankbar!

Mittlerweile habe ich ein paar Autorenkolleginnen, die die Entstehung meiner Bücher sozusagen begleiten, sie testlesen, korrigieren und kritisieren.

Das Thema Kritik ist natürlich ein sehr wichtiges und zudem schwieriges Thema. Geht es um Schreibstil, Rechtschreibung, Grammatik – sprich ums Handwerk – bin ich jederzeit bereit, jedwede Kritik anzunehmen und gegebenenfalls umzusetzen. Bei der Story selbst ist das natürlich viel schwieriger, denn jeder Mensch und Leser ist anders und geht dementsprechend subjektiv an die Geschichte heran. Dem einen gefällt’s, dem anderen nicht. Solange die Kritik allerdings konstruktiv ist und zudem in „ordentliche“, sprich nicht beleidigende, Worte gefasst ist, kann ich damit recht gut umgehen und versuche, mich anhand dessen zu verbessern.

Insgesamt habe ich mit Kritiken und Rezensionen gute und erfreuliche Erfahrungen gemacht.

Deine Hobbies sind?…

Schreiben, lach. Früher habe ich hin und wieder gemalt, allerdings mehr schlecht als recht. Das Schreiben liegt mir eindeutig mehr. Ab und zu komme ich zum Basteln, insbesondere Glückwunschkarten, und zum Gestalten und Dekorieren. Außerdem fotografiere ich sehr gerne, was man an meinen Morgengrüßen auf Facebook und Instagram wohl nachvollziehen kann. Ansonsten macht mir natürlich Reisen sehr viel Spaß. Und ich verbringe halt gerne Zeit mit meinen Lieben.

Wer oder was hat dich zum Schreiben gebracht?

Schlichte Antwort: Mein Kopf!

Wer ist dein Lieblingsautor?

Ach, das ist so schwierig! Aber wenn ich mich festlegen muss, dann sind es Astrid Lindgren, Joanne K. Rowling und Nora Roberts.

Welches Genre liest du gerne?

Alles, außer allzu blutig.

Wo liest du am liebsten? Und was liest du zurzeit?

Am liebsten lese ich, wenn ich denn dazu komme, auf meinem superduperneuem Sofa oder schlicht im Bett. Allerdings habe ich derzeit kaum Zeit dazu, weil ich meine jetzigen Projekte regelmäßig auf meinen Reader lade, um diese aus einer anderen Perspektive zu begutachten, zu korrigieren und zu verfeinern. Dementsprechend fehlt es mit schlicht an der Zeit.

Arbeitest du schon an einem neuen Buch? Kannst du uns schon etwas darüber verraten?

Derzeit arbeite ich am fünften Teil von „Sonnenwarm und Regensanft“. Die Fantasy macht mir halt richtig viel Spaß. Aber ich schreibe auch an einem Geheimprojekt, und da geht es nicht um Fantasy. Mehr wird aber nicht verraten. Zudem wirbeln mir ein paar neue Ideen durch den Kopf. Leider bin ich zurzeit beruflich wie privat ein wenig „eingespannt“, weshalb ich nicht so vorankomme, wie ich es mir wünsche. Doch auch langsam kommt man zum Ziel!

Die LBM 2017 steht ja kurz bevor, wirst auch dort sein?

Leider nicht, ABER ich habe einen wirklich guten Grund, nicht zu kommen: Meine Tochter heiratet an dem Wochenende.

Wenn ja, wann und wo können deine Fans und Leser dich treffen?

Falls alles klappt, gibt es eventuell auf der nächsten FBM eine Möglichkeit, mich zu treffen. – Und, die LBM 2018 kommt ja auch, lach.

Vielen Dank liebe Agnes, dass du dir die Zeit genommen hast, um mir meine Fragen zu beantworten 🙂

Ich habe zu danken. Ich freue mich wirklich sehr!!!

Ihr findet das Buch hört sich gut an! Dann könnt ihr „Der Horizont ist nah!“ kaufen, oder ihr versucht euer Glück bei unserem Gewinnspiel!

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Wie ihr gewinnen könnt? Ganz einfach 🙂 Je öfter ihr unsere Fragen beantwortet, umso mehr Lose könnt ihr sammeln und habt dann höhere Chancen.

Hier ist meine Frage an euch:

Agnes fotografiert gerne , deshalb kann man auf Facebook und Instergram was sehen?

Die Lösung findet ihr im Interview 😉

Gewinnspielregeln:

✩ Seid über 18 Jahre alt oder habt die Erlaubnis eurer Eltern.
✩ Nach Ablauf des Gewinnspiels können wir euch im Falle des Gewinns eine Email senden. Hierfür müsst ihr uns eure E-Mail-Adresse hinterlassen.
✩ Wir übernehmen keine Haftung und es gibt keinen Ersatz falls das Paket verloren geht.
✩ Der Gewinn wird nicht bar ausgezahlt.
✩ Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
✩ Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich.
✩ Das Gewinnspiel endet am 26.02.2017 23:59 Uhr. Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt schnellstmöglich.
✩ Facebook hat mit dem Gewinnspiel nichts zu tun

VIEL GLÜCK ♣

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